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Standpunkte der Lenggrieser Freien Wähler
Lenggries und der Tourismus PDF Drucken
Donnerstag, 21 Februar 2008

Lenggries und der Tourismus

Der Fremdenverkehr wurde in den letzten Jahren stiefmütterlich behandelt. Das Angebot von Billigreisen ins Ausland stellt nicht nur für die Vermieter, sondern für unsere gesamte touristische Infrastruktur eine Herausforderung dar. Um dieser Konkurrenz begegnen zu können, muss bei einem angemessenen Verhältnis von Preis und Leistung die von den Gästen erwartete Qualität gewährleistet sein. Einrichtungen wie Loipen, Wander- und NordicWalking-Wege samt Beschilderung und Ruhebänken müssen für unsere Gäste, aber auch für unsere Bürger gepflegt werden. Eine engere Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden wäre für unsere Urlaubsregion dringend erforderlich. Das bereits vorhandene Tourismuskonzept muss wiederbelebt werden.

Letztes Update ( Donnerstag, 21 Februar 2008 )
 
Wie viel Zuzug kann Lenggries noch vertragen? PDF Drucken
Donnerstag, 21 Februar 2008

Wie viel Zuzug kann Lenggries noch vertragen?

Die Bautätigkeit der letzten sechs Jahre bezog sich hauptsächlich auf vier größere Vorhaben. In den Baugebieten Weidenloh-, Gaißacher-, Grammersberg- und Juifenstraße wurden überwiegend Einfamilien- und Doppelhäuser errichtet. Natürlich ist uns bewusst, dass durch die fortschreitende bauliche Verdichtung der dörfliche Charakter, insbesondere der Ortschaft Lenggries, stückweise verloren geht. Freie Wiesenflächen innerhalb des Ortes sind Zeichen eines solchen dörflichen Charakters, und je weniger verbleiben, umso erhaltungswürdiger sind sie uns. Auf der anderen Seite sehen wir uns in der Pflicht, jungen einheimischen Familien – insbesondere auch in den Viertelsgemeinden - eigenen Wohnraum zu ermöglichen.

Negative Auswirkungen der Bautätigkeit auf die Infrastruktur beziehen sich in erster Linie auf den Straßenverkehr, den wir künftig noch stärker im Auge behalten müssen. Die Belegung der Kindergärten und Schulen aber ist seit einiger Zeit auch bei uns rückläufig.

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Grüne Wiese statt Kaserne PDF Drucken
Donnerstag, 21 Februar 2008

Grüne Wiese statt Kaserne

Zunächst liegt es beim Eigentümer, dem Bund, Vorschläge zur Standortentwicklung zu unterbreiten. Welche Nutzungen seitens des Gemeinderats vorstellbar sind, hat man dem Bund mehrfach mitgeteilt. Ein Investor hat leider seine Pläne zur Errichtung einer Fachhochschule zurückgezogen. Das hätten wir uns vorstellen können. Die Konzepte der wenigen weiteren Investoren konnten nicht überzeugen. Eine Ausweisung zur Wohnbebauung kann unser Ziel nicht sein: Kindergärten, Schulen und Versorgungseinrichtungen müssten erweitert werden, um der steigenden Einwohnerzahl zu begegnen. Solange sich keine verträgliche Nutzung abzeichnet, stehen wir zu dem Beschluss „Grüne Wiese". Die Kasernenfläche war landwirtschaftlicher Grund. Solcher kann er wieder werden. Damit tun wir etwas fürs Landschaftsbild.

 
Kinder kriegen ist nicht schwer... PDF Drucken
Donnerstag, 21 Februar 2008
Kinder kriegen ist nicht schwer...

Wer seine Kinder heute zu Hause erzieht, kommt seiner natürlichen Verantwortung in vorbildlicher Weise nach. Das Bild von der Großfamilie, in der drei Generationen unter einem Dach leben und die Kinder stets mehrfache Betreuung erfahren haben, hat sich gewandelt. Wer heute, da oft keine Großeltern im Haushalt leben, seine Kinder zu Hause erziehen will, muss es sich leisten können. Wirtschaftliche Gründe oder der Wunsch nach beruflicher Selbstverwirklichung stehen dem Wunsch nach Kindern oft im Weg. Um Familie und Beruf in Einklang zu bringen, sind Einrichtungen wie „WichtelVilla", „Spatzennest" und Mittagsbetreuung die Voraussetzung, dass Eltern wenigstens halbtags arbeiten können. Bei entsprechender Nachfrage sichern wir Familien volle Unterstützung zu, wenn es gilt, Krippenplätze oder eine Ganztagsschule bereitzustellen.

 
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